Trettraktor contra Kinderelektrofahrzeug? ( Teil 1 )

vergleich angebot
15.09.2017 20:57

Bei der Vielfalt der Angebote an Kinderfahrzeugen mag manch einer ins Grübeln kommen, was denn nun das Beste für das eigene Kind ist. Das kann auch nicht verwundern, denn man kann da leicht den Überblick verlieren. Aber es gibt einige Kriterien, nach denen man ein wenig aussortieren und ordnen kann, um das mögliche Feld der Fahrzeuge etwas einzugrenzen.

 

Es hilft zum Beispiel, wenn man sich alle angebotenen Kinder-Fahrzeuge in grobe Kategorien einteilt. Eine mögliche Einteilung ist die Frage nach der Art der Bewegung, also wie das Auto angetrieben wird. Prinzipiell gibt es heute nämlich zwei grundlegende Unterschiede. Und zwar der Antrieb via Elektromotor und die eigene Körperkraft per Pedal.

 

Kinderelektrofahrzeuge

 

Die Elektrokinderautos haben, wie der Name schon erkennen lässt, einen Antrieb durch Elektromotoren. Das ist eine bequeme Sache und bringt natürlich auch viele weitere Möglichkeiten sowohl für Kinder-Auto als auch den kleinen Fahrer. Denn zusätzlich zum eigentlichen Fahren können durch die Energie des Akkus auch zahlreiche Sonderfunktionen betrieben werden. Diese Funktionen haben mittlerweile einen Umfang erreicht, dass der kleine Fahrer sich quasi in einem kleinen Multimedia-Center durch die Welt bewegt.

 

Das kann zwar jede Menge Spaß bringen, wirft aber auch Fragen auf, etwa  nach der Bewegung des Kindes oder inwiefern das Kind noch selbst Phantasie entwickeln und ausleben kann. Denn Dinge wie MP3-Player &Co. geben die Richtung des Spiels unweigerlich bereits vor. Außerdem verleiten all die kleinen technischen Features leicht dazu, nicht zu spielen, sondern sich einfach nur Berieseln zu lassen und ansonsten möglichst viele Effekte statt eigener Ideen zu „verbreiten“.

 

Das alles läuft solange, bis der Akku leer ist. Dann kommt unweigerlich das vorläufige Ende des Spiels. Die Ladezeit der üblichen Akkus liegt im Allgemeinen bei etwa 2 Stunden und mehr. Erfahrene Eltern wissen, wie lange so etwas für Kinder ist. Das Auto fällt also dann für einen Großteil des Tages als Spielmöglichkeit aus. Damit kann ein Kind in der Regel auch gut umgehen, wenn es ausreichend andere Möglichkeiten gibt. Die Enttäuschung, wenn das laufende Spielszenario zwangsläufig unterbrochen wird, könnte aber durchaus weniger gut verkraftet werden.

 

Bis der Akku geladen ist, kann das Auto dann aber wenigstens noch als stilvolle Sitzgelegenheit dienen…



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