Auf spielerische Weise Bewusstsein schaffen

erziehung bewegung spielen abenteuer
18.09.2017 21:07

Der direkte Kontakt mit Natur und Umwelt kann in der modernen Zeit mit ihrer Technik leicht verloren gehen. Kinder, die fast nur drinnen spielen und vielleicht nur noch elektronische Spielsachen bekommen, wissen kaum noch etwas über die natürlichen Gegebenheiten. Als Eltern kann (und sollte…) man hier gegensteuern.

 

Um Kinder für das Spielen im Freien zu motivieren, braucht es eigentlich nicht viel. Es reicht in der Regel schon, sie nach draußen zu holen. Doch je größer die Faszination von Spielkonsolen und allerlei technischem „Schnickschnack“ wird, umso mehr braucht es zusätzlichen Anreiz für den Gang in die Natur.

 

Mit Trettraktoren, Baggern und Anhängern schafft man die Grundlagen für zahlreiche Spielszenarien, die genau dort, in der freien Natur, ihre Bühne haben. Der Umgang mit Sand, Erdreich, Laub und Zweigen und all dem was sich draußen eben findet, wird mit diesen „Vehikeln“ um einiges spannender gemacht. Die Kinder erfahren mit dem direkten Kontakt natürlicher Stoffe am eigenen Leib, was es bedeutet, einen vollbeladenen Trecker mit eigener Kraft zu bewegen oder welchen Gewichtsunterschied es macht, wenn man den Kippanhänger mit trockenem oder nassem Laub belädt.

 

So wird auf spielerische Weise ganz von selbst ein Bewusstsein geschaffen, nicht nur mit der Natur an sich, sondern eben auch mit der Bedeutung von Kraft, Gewicht, Auf- und Ausladen, Hebelwirkung und vielem mehr. Was in Computerspielen so leicht aussieht und einfach nur per Mausklick passiert, wird so tatsächlich und real erlebbar.

 

Genau das macht aber den entscheidenden Unterschied aus. Nur wenn die Kids auch selbst erleben, was sich hinter den Vorgängen an Anstrengung verbirgt und welche Schritte notwendig sind, um diese oder jene Tätigkeit zu vollbringen, werden sie auch ein echtes Bewusstsein für den Wert der Dinge entwickeln können.

 

Dies ist einer von mehreren großen Unterschieden zwischen „echtem“ Multifunktionsspielzeug und den „unechten“, da nicht realen Abenteuern der virtuellen Welt.

 

Dabei geht es natürlich nicht darum, die virtuellen Welten zu verteufeln, ganz im Gegenteil. Der Umgang mit moderner Elektronik muss genauso erlernt werden wie alles andere. Und die Fähigkeit, damit umzugehen, wird in der Zukunft auch weiter eine große Rolle spielen.

 

Aber: der Bezug zur realen Welt soll und darf dabei niemals verloren gehen. Und genau das macht es so enorm wichtig, auch weiterhin mit echten Kinderfahrzeugen die echte Abenteuerwelt im Freien zu erkunden …




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